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„Sag mal… was sind denn deine guten Vorsätze fürs neue Jahr?“ Im Freundeskreis taucht die Frage immer wieder auf. Bei vielen Neujahrsvorshaben geht es um richtig große Verhaltensänderungen. Ein Grund, warum das Umsetzen oft so eine Sache ist.

Beispiele von richtig großen Vorhaben sind mit dem Rauchen aufhören (oder auch anfangen, so ein guter Freund), mehr Sport machen oder weniger Geld für Quatsch ausgeben. Das einhalten von solchen großen Vorhaben ist ganz schwer. Warum? Weil sie in der Umsetzung hart und zäh sind, weil sie zu umfangreich oder auch nicht konkret genug sind.

Wenn wir es aber schaffen, Vorsätze umzusetzen, setzt das Freude und Energie frei. Diese Energie ist sogar groß genug, um richtige Veränderungen herbeizuführen. Deshalb möchte ich heute drei kleine Tricks teilen, die ich anwende, um mich daran zu halten, meine Vorhaben umzusetzen.

  1. Weitersagen – Wer genau sagen kann, was er braucht, hat ein klares angestrebtes Ziel vor Augen. Der Plan wird alleine schon dadurch ausführbarer. Ein Ziel was nur im Kopf herumschwirrt, bleibt unkonkret. Ein Plan, der verbalisiert werden kann, trägt eine Gelingensbedingung in sich.
  2. Um Hilfe bitten – Gemeinsam erreichen wir mehr als ganz alleine, weil viele Schulter die Arbeit leicht machen. Die Hilfestellung hat sogar noch mehr Vorteile, 1.ein Reality Check findet statt, wenn das, was gebraucht wird, ebenfalls verbalisiert wird. Und 2.) der Helfer wird sich vermutlich nach einiger Zeit erkundigen, wie es dir mit deinem Vorhaben geht. So wirst du immer wieder an dein Vorhaben erinnert. Du könntest den Helfer sogar bitten, in bestimmten Abständen nachzuhaken. Das ist persönliche Weiterentwicklung für Profis!
  3. Kleine Schritte – Nicht die große Umwandlung, sondern kleine, feine Schritte machen den Unterschied. Fange deshalb lieber klein an, auch um dann den Erfolg ganz genau beobachten und feiern zu können. Viele kleine Schritte machen eine wunderbare, beeindruckende Geschichte!

Denn wie funktioniert das mit den Vorhaben nun konkret? Einfach! Zum Beispiel Rauchen: Wenn du erst mal auf zwei Zigaretten am Tag verzichten kannst, rauchst du dadurch schon fast eine Packung die Woche weniger!

Jeden Tag: minus eins

Wir können uns die erste Kippe des Tages entziehen. Oder die letzte. Oder eine mitten drinnen. Die von nachts, wenn wir nicht schlafen können. Egal, wo wir ansetzen möchten. Das machst du dann eine Woche lang, jeden Tag. Im zweiten Schritt kaufst du dir eine Packung (oder zwei) in der Woche weniger. Stelle dir jeden Tag und jede Woche ein neues Zwischenziel und erzähle deinen Lieben und Mitmenschen davon. Überlege, wie sie dich vom Rauchen abhalten können.

Es macht Spaß, sich selbst verändern zu können. Die Pläne von anderen Menschen zu hören, sie zu ermutigen weiterzumachen und eigene kreative Ideen mit einzubringen auch. Es ist nicht viel nötig, um uns selbst, unsere Arbeitskollegen und unsere Mitmenschen in ihre Kraft zu setzen.

Jetzt ist es fast Januar. Ich hoffe auf viele Bitten um Hilfestellung, das ganze Jahr über!

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